Scaled Agilty

3. April 2014Andreas Hitzbleck und Martin Schmitz-Ohrndorf

Schnell muss sie sein, flexibel auf Änderungen reagieren, sich ständig auf neue Anforderungen einstellen können. Gleichzeitig aber auch zugesagte Funktionen ausliefern, vereinbarte Termine einhalten und Budgets sowie Ressourcen berücksichtigen. Von Softwareentwicklung wird dieser Spagat erwartet.

Agile Methoden – Scrum – zur Softwareentwicklung sind ein Ansatz, sich diesen Themen zu stellen. Sie spielen ihre Stärke gerade bei der Unsicherheit aus, die mit Softwareentwicklung einhergeht: Zu Beginn eines Projektes existieren häufig keine konkreten Anforderungen. Oder einmal festgelegte Anforderungen verändern sich im Projektverlauf so stark, dass der Ablauf angepasst werden muss. Der Umgang mit dieser Unsicherheit ist eine der Grundlagen agiler Softwareentwicklung.

Agilität ist in der Start-up-Kultur beheimatet. Digitale Unternehmen mit überschaubarer Infrastruktur und personeller Ausstattung profitieren von den Vorteilen des Konzeptes. Agiles Vorgehen verschafft ihnen die nötige Geschwindigkeit, um Software und Services schnell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Aber um im großen Maßstab zu funktionieren, müssen Flexibilität und Planbarkeit miteinander in Einklang gebracht werden. Dies ist schon in kleineren Projekten nicht ganz einfach. In Großprojekten stehen die Verantwortlichen vor im wahrsten Sinne des Wortes noch größeren Fragen: Wie kann agile Entwicklung über viele Teams skaliert werden? Wie spielen die agilen Instrumente wie Product Backlog oder Story-Point-Schätzungen zusammen? Wie kann ein agiles Großprojekt so koordiniert werden, dass vorgegebene Termine eingehalten werden können?

Dass Agilität auch in großen Dimensionen funktioniert, zeigt das Softwareprojekt bei der BITMARCK Software GmbH. Bisher ging der größte Full-Service-Anbieter im IT-Markt der gesetzlichen Krankenversicherungen nach dem sogenannten Wasserfallmodell vor: Software wurde linear in klar abgegrenzten Phasen entwickelt; Lasten- und Pflichtenheft beschreiben die Anforderungen und Fortschritte.

Von der Umstellung auf agile Methoden versprachen sich die Verantwortlichen der BITMARCK Software mehr Flexibilität und Transparenz in Entwicklung und Wartung.

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Andreas Hitzbleck und Martin Schmitz-Ohrndorf Andreas Hitzbleck und Martin Schmitz-Ohrndorf sind bei der adesso AG beschäftigt. Andreas Hitzbleck ist Leiter der Line of Business Health und befasst sich mit aktuellen Trends im Gesundheitswesen und insbesondere mit der Frage, wie Geschäftsprozesse durch den Einsatz von IT effizienter gestaltet werden können. Martin Schmitz-Ohrndorf ist Principal Consultant und sein Schwerpunkt liegt neben der Leitung des Competence Centers im Projektmanagement großer Entwicklungsvorhaben, der Beratung zu Softwareprozessmodellen im agilen Kontext und der Umsetzung eines professionellen Requirements Engineerings.
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