SmartShore: Internationale deutschsprachige Teams für kosteneffiziente IT-Projekte

Ein Beispiel aus der Bankenbranche

1. September 2016von Jewgenij Singer

Es gibt viele Gründe darüber nachzudenken, große IT-Projekte (teilweise) im Ausland umsetzen zu lassen. Die günstigen Kostenstrukturen etwa. Hier sind Gehälter und Infrastrukturkosten deutlich niedriger als in Deutschland – deshalb sind Offshore- und Nearshore-Zentren in vielen Ländern der Welt entstanden. Ein zunehmend bedeutender Grund ist aber auch die demografische Entwicklung. Sie führt bereits heute dazu, dass viele Positionen in technologieorientierten Unternehmen nicht besetzt werden können. Die Zahl der Studienanfänger in Studiengängen wie Informatik spricht darüber hinaus eine deutliche Sprache: Der Trend lässt sich nicht umkehren – er wird sich verstärken.

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Als ich letztens im Zug saß, las ich ausnahmsweise kein Buch, sondern schaute mir ein Interview mit Steve Jobs aus dem Jahr 1995 an. Steve Jobs soll hier aber gar nicht im Fokus stehen, sondern nur seine Gedanken zu Fahrrädern. Über diese erzählt er nämlich in dem Interview. Weiterlesen

Microservices sind ein aktuell viel diskutiertes Software-Architekturthema. Der Begriff Microservices steht für eine Softwarearchitektur, die wir in den letzten zehn Jahren kaum gesehen haben. Eine Architektur, bei der eine Software aus maximal lose gekoppelten, hart voneinander getrennten Bestandteilen (Microservices) besteht. Oft beschrieben als unabhängig voneinander in den Betrieb überführbare Services (siehe bspw. http://martinfowler.com/articles/microservices.html). Eine derartige Architektur unterscheidet sich von etablierten monolithischen Softwarearchitekturen, in denen Software zwar auch viele Bestandteile (Pakete, Komponenten, Module) hat, diese jedoch typischerweise in einer gemeinsamen Laufzeitumgebung, oft innerhalb eines einzigen Betriebssystemprozesses, agieren und folglich als ein großes Ganzes in den Betrieb übernommen werden. Weiterlesen

Anwendungen bestehen größtenteils aus Interaktionen mit der Oberfläche: Buttons, Regler, Ein- und Ausgaben, visuelle Anzeigen, Tabellen und Dialoge, die Entscheidungen vom Nutzer erwarten. Doch in der Planung und Konzeption ist diese dreidimensionale Kommunikationsebene meist nur spärlich beschrieben. Trotzdem entsteht aus dieser wichtigen Komponente später ein zentrales Element zur Erfolgsmessung einer Anwendung: positive User Experience (UX). Weiterlesen

Microservices sind keine Architektur!

23. Juli 2015von Mathias Kowalzik

Microservices liegen voll im Trend und werden als Architekturkonzept, Architekturansatz, Architekturparadigma oder schlicht als heiliger Gral der modernen Softwareentwicklung angepriesen.

Sie sind die Evolution der aktuellen Softwareentwicklung und des Betriebs von Softwaresystemen. Konzeptionell betrachtet sind Microservices allerdings keine neue Erfindung. Sie sind ein älteres und natürliches Erscheinungsbild, auf das alle Entwicklungsformen und Umgebungen offensichtlich stoßen müssen, sobald ihre Rahmenbedingungen dies zulassen. Weiterlesen