Aus Hardware wird Software

2. Juli 2015Prof. Dr. Volker Gruhn

Denken Sie bei dem Begriff „Elastizität“ auch eher an ein Gummiband als an IT-Infrastrukturen, Datenbanken oder Softwareentwicklung? Kein Wunder, denn im Gegensatz zu Schlagworten wie „Big Data“ oder „Mobile First“ hat es Elastizität bisher nicht in das öffentliche Bewusstsein geschafft.

Elastizität_PiBe

Dabei ist Elastizität einer der entscheidenden Faktoren bei der Gestaltung moderner Unternehmens-IT. Ohne elastische IT-Infrastrukturen sind Themen wie Mobilität oder agile Softwareentwicklung nicht realisierbar. IT-Installationen müssen heute aus dem Stand ein rasantes Anschwellen von Zugriffszahlen verarbeiten können.
Eine SmartphoneApp, die Ergebnisse der Fußballbundesligaspiele aufbereitet, wird am Samstag gegen 17.15 Uhr sicherlich gefragt sein, Mittwochnacht wird sich das Interesse in Grenzen halten. Für beide Situationen muss eine passende und rentable Infrastruktur verfügbar sein.

Elastizität bedeutet auch, für das Testen und Verteilen neuer Software elastische Umgebungen zur Verfügung zu stellen. Insbesondere der Automatisierung von Abläufen kommt eine große Bedeutung zu. Aber auch Softwarearchitekturen müssen flexibler werden – Stichwort Microservices: Mit ihnen kann unabhängig, auf verschiedenen Technologien basierend und parallel Software entwickelt und schnell bereitgestellt werden.

Erfahren Sie in unserem aktuellen New School of IT Newsletter mehr darüber, wieso sich auch Ihr Unternehmen mit flexiblen IT-Prozessen beschäftigen sollte und wie Microservices zur Elastizität beitragen.
Außerdem erläutert Ihnen unser Technologie-Experte Thomas Franz in einem Interview, warum Hardware zu Software wird.

Prof. Dr. Volker Gruhn Prof. Dr. Volker Gruhn gründete 1997 adesso mit und ist heute Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Artikel bewerten:
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Kommentar hinzufügen:

Ihr Kommentar: